KARPFEN
Die berühmteste Arten sind der Spiegelkarpfen und der Lederkarpfen fast ohne Schuppen. Aber auch diese Karpfenarten haben Schuppen neben ihren Rücken-, Schwanzen-,und Bauchflossen an.
Das Leben des Karpfens kann durch ständige Wanderung und Nahrungsuche bezeichnet werden. Man kann sein Anwesenheit in dem Riedgrund durch die stossartige Bewegung des Riedes, auf den offenen Gewässer durch die auf der Wasserfläche erscheinenden Luftblasen erkennen. Der Karpfen ernährt sich vorwiegend von Wasserpflanzenwuchs, Kleinkrebse, Insektenlarven, aber er ist in den Fischwirtschaften an verschiedene Pflanzennahrungen gewöhnbar. Er bevorzugt warme, stehende oder langsam fließende Gewässer mit Pflanzenwuchs und weichem Bodengrund.
Der Karpfen passt sich gut an Exemplare in grosser Zahl, an Temperatur-und Sauerstoffinhaltschwankungen, er ist nicht empfindlich für Wasserverschmutzungen, er kann auch in der letzte Stufe des Abwasserreinigers gezücht werden. Der Karpfen erlebt auch in stark verschmutzten Flüssen, aber in seinen hoch fetthaltigen Gewebe können sich mehrere toxischen Stoffe anhäufen.
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